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“Beeindruckend und bedrückend”

Historisch-Technisches Informationszentrum
Platz Nr. 1 von 7 Aktivitäten in Peenemünde
Zertifikat für Exzellenz
Details zur Sehenswürdigkeit
Bewertet 24. September 2018

Die noch stehenden Gebäude, die (wenigen) Ausstellungsstücke und die Tafeln zeigen eindrucksvoll, zu was der Mensch fähig sein kann. Gleichzeitig wird dem Besucher aber auch klar gemacht, dass hier zu keinem guten Zwecke geforscht wurde. Die gesamte Entwicklung der ersten Raketen wird, hauptsächlich auf den angebrachten Tafeln, gezeigt. Die Laufwege sind lang, wenn man alles sehen und lesen will, aber es lohnt sich. Das Kraftwerk ist eher nüchtern und man kann es sich sparen, wenn man nicht zur Aussicht hochfahren will ( Lift, 1 Euro).

Danke, jens22h5!
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7 - 11 von 279 Bewertungen

Bewertet 24. September 2018

Wer schon einmal das KSC besucht hat, der wird hier deutlich erkennen, das hier der Grundstein gelegt wurde für die spätere Mondlandung im Jahre 1969. Die Handschrift von Werner von Braun ist unverkennbar, wenngleich hier in Peenemünde natürlich zunächst völlig andere Ziele geplant waren. Aber von Braun hatte von jeher andere Visionen. Schade, das nur noch so wenig Bausubstanz vorhanden ist. Die Anlage muss einmal riesig gewesen sein. Aber zu DDR-Zeiten gab es natürlich andere Prioritäten als Denkmalsschutz. Das Museum ist über 3 Ebenen. Einen Fahrstuhl gibt es nicht, insofern ist es für Menschen mit Behinderungen womöglich nicht geeignet.
Einen Besuch ist es allemal wert.

Danke, diekdel!
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Bewertet 18. September 2018

Der erste Eindruck bei Betreten des Kraftwerkes ist eher ernüchternd, aber vielleicht für Technik-Fans und pensionierte Ingenieure dann doch irgendwie spannend. Der Rundgang über drei Etagen (ohne Fahrstuhl) in der Ausstellung über die Entwicklung der deutschen Raketenwaffen V1 und V2 bietet einen erstaunlich informativen Blick in die deutsche Kriegsgeschichte, mit sehr detailliertem Informationsmaterial aus den Beständen der deutschen Wehrmacht und den Entwicklungslaboren des Wernher von Braun in Peenemünde. Für mich als 1937 Geborener, wurden dann auch viele schmerzliche Erinnerungen an den Krieg und die Bombenächte in den Luftschutzkellern in Berlin wieder wach, an die sinnlosen Zerstörungen und die vielen Opfer auf allen Seiten. Hoffentlich haben wir daraus gelernt.

1  Danke, candoo_7!
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Bewertet 16. September 2018

Wir kamen mit der Erwartung ins Historisch-Technische Museum Peenemünde, einiges über die Entwicklung der V1 und V2 zu erfahren. Durchaus im Kontext zum Nationalsozialismus. Erlebt haben wir aber für ein durchaus happiges Eintrittsgeld eine nach unserem Empfinden ziemlich konzeptlose Ausstellung vieler Einzelfragmente, gespickt mit Verweisen auf Ideologie, Zynismus und Verbrechen der Nazis.

Es war für uns keinerlei roter Faden erkennbar. Gewünscht hätten wir uns mehr Informationen zur Technologie und zu den Ingenieursleistungen, die dort vollbracht wurden. Und dann im Kontext dazu in zusammengefasster Form auch Infos über die zerstörerischen Folgen dieser Waffen sowie zu den in diesem Zusammenhang begangenen Verbrechen der Nazis. So aber fand man in einem Raum einen Teil eines Triebwerks vor, gleichzeitig aber auch eine Abhandlung über die Motive Wernher von Brauns. Und so ging das Raum für Raum weiter. Irgendeine Info zur V1 gepaart mit zusammenhanglosen Infos über den Nationalsozialismus. Wir brachen nach 2/3 ab, da es einfach völlig langweilig und uninteressant aufbereitet war.

In dieser Form wirklich nicht das Eintrittsgeld wert. Schade, denn da könnte man mehr draus machen.

Danke, morianto!
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Bewertet 27. August 2018

Ein muß für Besucher der Insael Rügen.
Deutsche Geschichte von der ersten Rakete im Weltall...
und zugleich ein Mahnmal ...

Danke, virtuellhaegar!
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