RSD Studienreise Kreta

Die RSD Studienreisen Kreta sind Kaffeefahrten der übelsten Art und Weise. RSD organisiert Fahrten zu sogenannten "Manufakturen" z.B. Schmuckmanufakturen.

Dort angelangt ist nichts von einer Manufaktur zu sehen. In einem Industriegebiet wird in einer großen Halle Schmuck zu Wucherpreisen angeboten. Dabei üben die Verkäufer massiven psychologischen Druck auf die Kunden aus nach dem Motto: Der Schmuck kostet 3.000 Euro, 30 Jahre sind Sie verheiratet, macht 100 Euro pro Jahr und dies ist ihnen ihre Frau nicht wert? Welcher brave Ehemann kann da schon nein sagen?

Das Rückgaberecht bei Kaffeefahrten wird ausgehebelt indem an jedem Teil irgendwas "verbessert" wird, z.B. "8 machen" was auch immer dahintersteckt, ihr Schmuck wird dadurch zu einer Sonderanfertigung. Alle Ringe werden nur in kleinster Größe angeboten, also muss geweitet werden was wiederum bedeutet, Sonderanfertigung. Unter den vielen Formularen die Sie unterschreiben müssen, liegt ganz belanglos auch ein Formular das besagt, dass der gekaufte Schmuck eine Sonderanfertigung ist. Konsequenz das 14 tägige Rückgaberecht welches zwar auf der Rückseite des Kaufvertrages abgedruckt ist, entfällt.

Es werden Ihnen phantastische Rabatte angeboten. z.B. Schmuck, mit einer Preisauszeichnung von 15.000 Euro wird um 10.000 Euro angeboten. Der tatsächliche Wert beträgt aber nur 3.000 Euro. Die zuviel bezahlten 7.000 Euro machen aus dem scheinbar preiswerten Urlaub ein Fiasko. Nach Beschwerde bei RSD erhalten Sie die Antwort: "RSD hat mit den Händlern vor Ort keinerlei geschäftliche Beziehungen." Obwohl RSD diese Fahrt in das Schmuckgeschäft organisiert hat.

Zur Ehrenrettung von RSD muss gesagt werden, dass das Besichtigungsprogramm der Kulturstätten gut organisiert ist. Kreta ist eine schöne Insel, die Kreter sind sehr freundliche Leute. Der Schmuckladen wird aber von „Nichtkretern“ geführt.